Sonntag, 15. November 2015

Selbstversuche: Wie sie auch laufen können

Was die Profi-Redakteurin bei Ihrem Vegan-ohne-Plan-Selbsttest alles falsch gemacht hat, macht die Bloggerin Julia richtig:
Sie versucht zusammen mit Mann und Kindern 4 Wochen lang vegan zu leben, weil sie ihre Ernährung ändern will. Also eigentlich nur sie, ihr Mann isst daheim vegan mit, und die Kinder können machen was sie wollen.
Fängt zwar bös an mit Mandelmilch im Kaffee, die so gar nicht schmeckt (hm, mir schmeckt Mandelmilch im Kaffee total gut - aber ich kenn auch nur den von Alpro), aber dann probiert sie Soja- und Mandelmilch zu mischen, und ist versöhnt.
Außerdem hat sie im Gegensatz zu manch anderem Selbstversucher die glorreiche Idee, in der Bücherei in ein paar veganen Kochbüchern zu blättern. Heraus kamen Nudeln mit irgendwas, vegane Burger mit Süßkartoffelpommes, Sellerieschnitzel mit Kartoffelpüree und Vanillepudding.
Sie empfindet einkaufen und kochen zwar als aufwändig, aber das ist auch nicht wirklich überraschend. Bei allem was man ausprobiert muss man sich erstmal reinlesen und rumtesten. Das ist beim Balletttanzen nicht anders als beim Fasten oder eben Vegan Essen.
Wie sie es schafft, dass angeblich ihr Süßjieper dadurch weggeht, ist mir schleierhaft. Den Effekt hatte ich leider nie...


Lest selbst: http://julialauna.blogspot.de/2015/11/das-experiment-4-woche-vegane-ernahrung.html

Sonntag, 25. Oktober 2015

nichts neues von den Selbstversuchen

Die gute Nachricht: Es gibt einen neuen Selbstversuch. Die schlechte: Es ist wie bei allen Selbstversuchen.

Redakteurin Stephanie von der Nürnberger Zeitung isst 7 Tage vegan. In Worten: Sieben. Hat sie gewagt. Der Grund:
Vegan essen ist eine Herausforderung, vor allem für einen Fleischfresser und eine Naschkatze wie mich. Deshalb habe ich ein Experiment gewagt und eine Woche lang auf Eier, Milchprodukte, Honig und Fleisch verzichtet.
Stephanie liebt also die Herausforderung. Dafür geht sie allerdings etwas zaghaft vor:
Schon im Supermarkt bekomme ich ein mulmiges Gefühl in der Magengegend. Die ersten Zweifel melden sich, wie soll ich nur eine Woche ohne Milchprodukte überleben?

Also wem schon beim Einkaufen mulmig wird, der ist ein Riesenschisser, ziemlich doof und/oder kriegt sonst auch nicht wirklich was auf die Reihe. Die Supermarktregale sind voll. Selbst wenn man Milchprodukte liebt, wird man doch wissen, dass man trotzdem noch Marmeladenbrötchen frühstücken kann. Aber Stephanie entscheidet sich für Vollkornflakes mit Soja-Hafer-Drink. Wohl keine gute Entscheidung:
Dieser ist ungleich der rein weißen Milch, gräulich. Visuell ansprechend ist das schon mal nicht. Geschmacklich ist es eine Katastrophe, vor allem der leicht getreidereiche Geschmack im Abgang.
Igitt, Getreidegeschmack! Also das geht ja schonmal gar nicht. Getreide schmeckt doch keinem. Deswegen macht man ja immer Belag aufs Brot; damit man das doofe Getreide nicht schmeckt.
Und wieso bitte kann der Hersteller den Drink nicht bleichen? Macht man doch bei Papier aus. Es sollte eine EU-Richtlinie geben, dass nur noch schneeweiße Getränke verkauft werden dürfen. Da fällt mir ein, es gibt sogar Leute, die tun sich Sachen in die Milch, dass die hinterher nicht mehr schneeweiß ist. Z.B. Kaffee oder Kakao. Wie können die bloß dieses braune Zeug runterkippen?

Auf der Arbeit gibts nur Obst, Gemüse und Studentenfutter, in der Kantine muss sie mitansehen, wie die anderen sich lecker Schnitzel reinpfeifen, während sie Tomatenreis und Karotten mümmelt. Hört sich eigentlich auch ganz lecker an, aber nicht grad sättigend.
Abends gibts dann vor lauter Hunger Vollkornnudeln mit Tomatensoße. Man merkt schon: Da ist die Meisterköchin am Werk.
Dann stellt sie noch enttäuscht fest, dass im Miniregal mit veganen Süßigkeiten des Supermarkts, eine Tafel vegane Schokolade 3€ kostet. Hört sich nach Edeka an. Dass es auch normale Zartbitter-Schoki oder Rittersport-Marzipan überall für unter nen Euro zu kaufen gibt, hätte man rausfinden können. Aber so investigativ ist die Journalistin wohl nicht.
Sie greift zum Nougattaler, der angeblich auch nicht schlecht schmeckt.

Das war dann wohl auch das Highligt, beim nächsten Mittag gibts Klos mit Brokkoli und Tomatensauce.
Geschmacklich ein absolutes Desaster, aber für das Auge ein Hingucker. Langsam bekomme ich das Gefühl, dass diese Woche endlos lang für mich wird. Das Essen macht einfach keinen Spaß mehr, wenn ich vorher ständig überlegen muss, was ich essen darf und was nicht!
Deswegen überlegt man sich eigentlich am besten vorher, was man essen könnte. Bis man das automatisch drauf hat. Oder müsst ihr noch stundenlang überlegen, was ihr zum Frühstück macht?

Beim Bäcker scheints dann auch nix zu geben. Die Brezeln sind mit Schweineschmalz. Hm, aber was ist mit Kaiserbrötchen, Vollkornbrötchen, Roggenbrötchen? Hätte man mal nachfragen können.

So gibts denn Döner mit gegrilltem Gemüse, Salat und Kichererbsensoße. Hört sich lecker an, aber sie findets ohne Fleisch doof. Und das Hummus ist ihr zu bitter.

Schon Tag 4 gibt sie als Tiefpunkt an. Pommes mit Ketchup, weil im Supermarkt kein veganes Fertiggericht. Da wär ich auch knatschig. Komisch, dass mir sowas nicht passiert. Obs daran liegt, dass ich die erste an der vegane-Fertiggerichte-Theke bin? Oder doch eher daran, dass ich mir dann halt was leckeres Selbstgekochtes mitnehme? Und das ohne Superköchin zu sein. Aber ne Gemüselasagne kriege ich hin. Stephanie aber greift zum Salat und "unterdrückt Wut und aufsteigende Tränen". 
Anfangen zu heulen, weil das Lieblingsmampf aus ist, srsly?!? Ich dachte sowas gibts nur bei Kleinkindern.

Tag 6 scheint dann ganz gut zu laufen, weil Selbstkochen. Na bitte. Hätte man vlt schon früher mit anfangen sollen.

Am letzten Tag dann noch das obligatorische Tofu-ist-doof-Statement, damit das Bullshit-Bingo voll wird.


Man könnte fast ein bisschen Mitleid haben, wenn es nicht so typisch First World Problems wäre und man das ganze mit etwas Vorbereitung und Selbstkochen vermeiden hätte können.

Link zum Artikel: Selbstversuch: So fühlt es sich an, eine Woche vegan zu leben

Sonntag, 20. September 2015

Mausflaus testet "Vegan quick&easy" von Björn Moschinski

Ich mag den Moschinski ja :) Dreadlocks, lockerer Style, nicht abgehoben. Dazu mag ich seinen Kochstil: Gesund, einfach gehalten, nicht zu viele abgedrehte Zutaten, gemüselastig. Deswegen freue ich mich sehr, dass mir der Südwest-Verlag freundlicherweise ein Exemplar von Björns neuem Kochbuch geschickt hat.

"Vegan quick&easy"; genau das ist mein Ding! Schon die Beschreibung klingt so, als ob das Buch an für zwar interessierte, aber weder besonders begabte noch fleißige Kocher wie mich gerichtet ist:

Vegan quick & easy

Über 60 Blitzrezepte


Gebundenes Buch, Pappband, 144 Seiten, 21,0 x 26,0 cm
ca. 60 Farbfotos
ISBN: 978-3-517-09426-7 € 19,99 [D] | € 20,60 [A] | CHF 26,90 * (* empf. VK-Preis)
Verlag: Südwest

Erscheinungstermin: 14. September 2015
Schnell und raffiniert ist kein Widerspruch, wenn es um die vegane Küche geht. Björn Moschinski verspricht in seinem neuen Kochbuch leckere und gesunde Gerichte mit nur 30 Minuten Zubereitungszeit und knüpft mit vielen kreativen Ideen an den Erfolg seiner Vorgängerbücher an. Björn Moschinski, der bekannteste vegane Koch der Szene, zeigt in über 60 herzhaften und süßen Rezepten, dass vegan Genießen lecker, vielfältig, aber vor allem schnell zu kochen istund begeistert damit auch alle, die zeitweilig eine Ernährungsalternative suchen.

Erstmal gibts ne super Übersicht, danach folgen Infos über Veganismus, Warenkunde, Ernährung:

 

Ihr seht selbst, die Texte sind kurz und knackig, aber informativ. Sehr gut, denn Leute die keien Lust haben, lange zu kochen, haben auch meistens keine Lust, lange zu lesen ;)

Dann gehts los mit den Express-Rezepten:
- Salat (+Smoothies)
- Suppen
- Ofen
- Herd
-Süß

Ein paar Beispiele:








Keines der Rezepte hat eine längere Zubereitungszeit als 30min; und ich glaube auch, dass die für Kochanfänger machbar sind. Beim ersten Ausprobieren vlt etwas mehr, da man immer nochmal in die Anleitung gucken muss. Die Rezepte sind unkompliziert und gehen mit größtenteils gängigen Zutaten wie Gemüse, Obst, Getreide, Nudeln. Nur bei einigen werden exotische Früchte, Algen o.ä. benötigt.
Soja wird gelegentlich eingesetzt, aber nicht übermäßig. Mal ein Räuchertofu, Pflanzendrink für das Risotto o.ä. Was ich ein bisschen geschummelt ist, ist der Einsatz von Halbfertigprodukten; z.B. Blätterteig oder Tortillas. An sich nicht verwerflich, aber nen Tortilla mit was belegen oder den Fertigteig um etwas rollen, ist für mich kein echtes Kochen.

Insgesamt gefällt mir die ansprechende Aufmachung; nahezu jedes Rezept ist bebildert und hübsche Bilder von Björn sind auch drin (aber keine peinlichen Poser-Grinsebilder à la Hildmann) :) . Die Rezepte sind gut beschrieben und in wenigen Schritten befolgbar. Dazu sind sie größtenteils gesund, da viele gesunde Zutaten eingesetzt werden.

Also definitiv eine Kaufempfehlung für Vegan-Anfänger, Leute, die wenig mit Kochen am Hut haben, sich aber nicht bloß von Pommes und Ketchup ernähren wollen. Kleine Einschränkung: "Blitz-Rezepte" sind es aber nicht gerade. Denn es gibt kaum eins, was weniger als 15min Zubereitung braucht; dazu kommt dann noch die Kochzeit. Da braucht man zwar nicht ungeduldig vorm Herd stehen, aber wenn man wegmuss, dann zählt jede Minute.
Das Buch ist nichts für anspruchsvolle Köche, denn die dürften die meisten Rezepte schon kennen. Kann man sich bei dem Titel aber auch denken.

Vielen Dank an den Südwest-Verlag fürs Zurverfügungstellen!

Sonntag, 16. August 2015

Mausflaus testet: Gerstengraspulver von jomu

Jomu alias gerstengras-natur.de war so nett, mir einen Beutel Gerstengraspulver zur Verfügung zu stellen, außerdem welches in Tablettenform und ein leckeres Marmeladenpröbchen:



Gerstengraspulver hat mich schon länger interessiert, weil es in Sachen Superfood ein ziemlich neuer Trend ist. Sowas wie Smoothie in Pulverform.
Ich habe mich mal kritisch mit den Versprechungen auseinandergesetzt, die überall, so auch auf der Shopseite geäußert werden:

jomu®Gerstengraspulver ist eine sensationelle Quelle aus lebenswichtigen Nähr- und Vitalstoffen, denn es enthält
  • 2 mal mehr Kalium als Weizengras (Gerstengras Pulver reguliert den Blutdruck / Herzschlag)
  • 5 mal mehr Eisen als Spinat (Gerstengras Pulver ist an der Blutbildung beteiligt)
  • 2 mal mehr Kalzium als frische Kuhmilch und Weizengras  (Gerstengras Pulver stärkt die Knochen)
  • 30 mal mehr Vitamin B als in Milch (Gerstengras Pulver optimiert den Stoffwechsel)
  • 7 mal mehr Vitamin C als bei gleichgewichtiger Orange (Gerstengras Pulver unterstützt das Immunsystem)
  • Hoher Chlorophyll-Anteil (Chloropyll ist Leben - Gerstengras Pulver bildet und reinigt das Blut)
  • Über 20 verschiedene Enzyme (Gerstengras Pulver schützt den Körper vor krebserregenden Stoffen)
  • Über 20 verschiedene Aminosäuren (Gerstengras Pulver baut Zellen und Gewebe auf)
  • Hoher Anteil an Folsäure (Gerstengras Pulver hilft bei Wachstumsprozessen im Körper und Blut)
  • Hoher Anteil an Serotonin (Gerstengras Pulver macht glücklich und steigert Wohlbefinden)
  • Hoher Anteil an Bioflavonoide (Gerstengras Pulver ist ein natürlicher Vitaminverstärker)
Des Weiteren enthält jomu®Gerstengraspulver wertvolle Mineralstoffe wie Magnesium, Natrium, Zink, Phosphor und Kupfer. Seltene Spurenelemente wie Selen, die für den Zellschutz und die Schilddrüse relevant sind, Mangan (Knorpelaufbau) sowie Chrom, Silizium und Molybdän.
Außerdem ist jomu®Gerstengraspulver reichhaltig an Vitamin A, E und K sowie Folsäure und Pantothensäure.
Das hört sich ja alles supertoll an. Aber:
Es wird keine Referenzmenge genannt. Dass etwas in Pulverform viel konzentrierter ist als normales Gemüse, versteht sich von selbst. Von daher halte eich es für irreführend, ein Pulver mit frischem Spinat zu vergleichen. Zumal man von Spinat locker 200g isst; bei dem Gerstengraspulver die empfohlene Menge, die auch nicht überschritten werden soll, 3 TL à 3,5g = 11,5g ist. Ähnlich verhält es sich mit dem Milch-Vergleich. bei 3 TL Gerstengras nimmt man 45mg Calcium zu sich; empfohlene Tagesmenge ist 800mg. Also eigentlich nicht nennenswert.
Etwas verwirrend finde ich auch, dass B12 ausgelobt wird, nämlich 0,5mcg Cobalamin (Nährwerte sind *hier* aufgeschlüsselt). Mein Wissensstand ist, dass B12 in keinem pflanzlichen Produkt enthalten ist, sondern nur für den Menschen nicht verwertbare B12-Analoga. Allerdings war das bei Bier und Sanddorn nicht ganz geklärt. Wenn da jemand fundiertere Kenntnisse hat: Bitte her damit.
Vitamin C interessiert mich nicht, und sollte auch sonst niemanden interessieren. Denn davon kriegt man mit der täglichen Nahrung mehr als genug. Selbst wenn man nur Fertigzeug isst; denn in Konserven wird häufig Ascorbinsäure (=Vit C) als Konservierungsmittel eingesetzt. 
Mit Enzymen und Aminosäuren kenne ich mich nicht so aus; aber da die eigentlich überall drin sind, glaube ich, dass es nicht notwendig ist, die noch zu supplementieren.
Zusammenfassend hören sich die Versprechungen für mich etwas zu hoch gegriffen an. Auch, dass man eine viel tollere Haut, weniger Rheuma, mehr Stressresistenz u.ä. kriegen soll. Von daher ist Gerstengras in meinen Augen kein super-Superfood. Ich will aber nicht sagen, dass man nicht doch einen Gesundheitsnutzen hätte. Aber sowas ist halt auch schwer messbar.... Wenn man dran glaubt, fühlt man sich natürlich besser. Ich persönlich hab in der Woche, in der ich das Gerstengrad nehme, jetzt nix direkt gemerkt.


Zur Zubereitung: Gerstengras ist ein grünes  Pulver. Man kann es in Wasser, den Smoothie oder Joghurt rühren. Smoothie-Rezepte findet ihr *hier*. Da sind auch hübsche Törtchen, Schichtdessert, Suppe und Gemüsepäckchen bei.
Ich habe pro Glas 3 Tl Gerstengras genommen, noch Süßstofftabletten dazu und fand dass das sogar ein überraschend leckerer Drink war. Ich hatte nämlich erwartet, dass es ähnlich eklig wie Heilerde oder Guarana schmeckt. Schmeckt aber ganz ähnlich wie Spinat, leicht salzig, ein bisschen herb und nach Gemüse. Und so sieht das dann aus:







Fazit: 
Man kann mit ein paar Löffeln Pulver einen gesunden Drink zaubern. Echte grüne Smoothies sind allerdings gesünder. Und das Pulver ist ziemlich teuer. 300g kostet 27,80€. Da die Herstellung relativ aufwändig ist, und es sich um reines Gerstengrad in Bio-Qualität handelt, ist das wahrscheinlich sogar angemessen. Aber ich finds halt arg teuer. Von daher würde ich persönlich wohl keine Packung nachkaufen. Aber wenn, dann kann ich den Shop von Jomu uneingeschränkt empfehlen. Die Seite ist nett aufgemacht, übersichtlich, mit vielen Infos und das Paket war supiflotti da. Und: es war kein großes Knisterfoliengedöns drin, sondern nur Packpapier als Füller. Gesundheit und Ökologie geht also gut zusammen :)
Ich glaube zwar, dass es gesund ist, aber nicht soooo gesund, dass ich zur strahlenden superfitten Gerstengraskönigin werde. Wenn ihr Gelegenheit habt, es mal auszuprobieren zb auf einer Gesundheitsmesse; greift zu ;)

Ein Tipp noch zum Schluss: Hinterher gut Zähneputzen!!! Das Pulver löst sich zwar gut auf, aber man hat gern doch noch nen grünen Film in den Zahnzwischenräumen, und grüne Zähne sehen absolut widerlich aus.
Und am besten auch nicht gerade weiße Kleidung anhaben. Ein bisschen staubt es immer. 

Vielen Dank an jomu fürs Zurverfügungstellen!








Samstag, 11. Juli 2015

Billiges Fleisch, teurer Tierschutz - Frontal 21

Ich schau eigentlich keine Berichte über Tiere in der Nahrungsmittelproduktion, weil ich denke, es betrifft mich nicht wirklich; ich kenne die grundsätzliche Problematik und es bringt nix, wenn ich mir das reinziehe, sondern frustriert mich nur. Dass einiges im Argen ist, ist doch echt nix neues; und was genau da alles schiefläuft, das mag ich gar nicht alles wissen. Diesen Bericht habe ich eher zufällig gesehen; und fand ihn so bezeichnend für das Grundproblem, dass ich ihn teilen möchte:

Überblick über die Sendung Frontal21 vom 7.Juli 2015 

Eigentlich sind sich alle einig, dass man Tiere nicht quälen darf, um sie zu leckerem Essen zu verarbeiten. Deswegen hatte man die Idee, den Schweinen ein bisschen Stroh in den Stall zu geben und ein paar Quadratmeter mehr. Das nennt sich dann "Tierwohl-Label" und ist entsprechend teuer, weil ja auch in der Produktion (es ist so ekelhaft, in dem Zusammenhang von Produktion zu sprechen) mehr Kosten entstehen. Alle finden das gut. Aber keiner will es zahlen. Jedenfalls nur ein verschwindend geringer Teil.
Letztlich ist es eh nur eine minimale Verbesserung; aber ich finde, da sieht man schon das grundsätzliche Problem: Die Leute kennen das Leid, wollen es aber am liebsten nicht sehen und kaufen einfach ein wie bisher: Viel und billig. Hauptsache es schmeckt. Aber die Hersteller sind voll böse. Weil die quälen ja die Tiere. Und das finde ich frustrierend... Dass sich NIE was ändert!
Ich bin ja auch kein Engel, von daher will ich mich von der Kritik gar nicht ausnehmen. Denn ich kaufe ja auch nicht so ethisch ein, wie ich könnte. Nee, ich kauf den normalen Pulverkaffee, weil der einzige Fair trade-Pulverkaffee dreimal so teuer ist und fünfmal so schlecht schmeckt. Aber bei Fleisch/Tierprodukten ist das eine völlig andere Dimension; weil da viel größeres Leid von viel mehr Lebewesen für noch kleinere Geldbeträge verursacht wird. Ich weiß, es tut sich schon was; aber wenn ich sowas sehe, frage ich mich wirklich, in was für einer Welt ich lebe.

Mittwoch, 17. Juni 2015

Mausflaus testet: basische Körperpflege

Keimling Naturkost (das sind die mit dem Vitamix) war so nett, mir einige Produkte aus ihrer Kategorie "basische Körperpflege" zur Verfügung zu stellen, und zwar (von links nach rechts):


pH-Cosmetics basische Haarspülung
pH-Cosmetics basische Beinlotion
pH-Cosmetics basisches Peeling

Ehrlich gesagt bin ich kein Anhänger von diesem Säure-Basen-Geunke, von daher spar ich mir mal jegliche Ausführung zu angeblich zu "saurer" Kosmetik. Wen es aber genauer interessiert, kann die Hintergründe im Info-Flyer des Herstellers nachlesen.


Alle pH Cosmetics Produkte für die basische Körperpflege sind:
  • frei von Erdölprodukten
  • frei von Unreinheiten
  • frei von tierischen Produkten
  • frei von alkoholischen Lösungsmitteln
  • frei von Konservierungsstoffen
  • frei von alkoholischen Zusätzen
Die Haarspülung ist ohne Silikone, das Peeling ohne Mikroplastik, sondern mit natürlichen Schleifpartikeln.
Also selbst wenn man nicht an dieses Basisch-Heilversprechen glaubt, kriegt man tolle, pflegende Produkte mit hochwertigen Inhaltsstoffen, die auch noch vegan gekennzeichnet sind.
Ich fand die Produkte alle toll; das Peeling peelt gut, ohne dass es einem die Haut wegätzt, die Haarspülung macht die Haare toll weich und kämmbar, ohne sie allzu sehr zu beschweren und die Beinlotion hat eine perfekte Konsistenz, sodass man sie gut am Körper verteilen kann, sie zieht gut ein und hinterlässt keinen Fettfilm. Nur weil die "Beinlotion" heißt, heißt das ja nicht, dass man sie nicht auch für was anderes als die Beine nehmen könnte ;)
Die Produkte riechen allesamt dezent frisch und angenehm. Als ich die Flaschen geöffnet habe, hatte ich zuerst die Assoziation "Saunaaufguss", also so Richtung Fichte. Aber nicht so intensiv wie in der Sauna, sondern wirklich dezent. Kommt wohl von den Frischpflanzenextrakten und den Pflanzenölen; synthetische Aromen sind laut Zutatenliste nicht drin.
Was ich noch positiv hervorheben möchte, ist, dass die Flaschen zwar aus Plastik sind, aber verpackt war alles ausschließlich in Papier! Ich ärger mich immer, wenn ich tonnenweise Knisterfolie in einem Paket finde. Das Keimling-Paket war nur mit Papier ausgelegt, und die Flaschen noch in Papier eingewickelt. Find ich eigentlich auch überflüssig, da das echt stabile Dinger sind, aber erhöht die Spannung beim Auspacken *g*

Also ich kann die Produkte durchweg empfehlen. Allerdings sind sie ganz schön hochpreisig; 7 bis 14€ pro 100ml. Von daher habe ich mich natürlich doppelt gefreut, dass Keimling mir die Sachen kostenlos zur Verfügung gestellt hat. Vielen Dank dafür!

Samstag, 16. Mai 2015

Mausflaus testet Buch "Vegan im Job" von Patrick Bolk




Der Randomhouse-Verlag hat mir freundlicherweise ein Rezensionsexemplar vom neu erschienenen "Vegan im Job" von Patrick Bolk (der Autor von "So geht vegan") zur Verfügung gestellt.

Wie der Untertitel "Über 60 schnelle und gesunde Rezepte - auch für unterwegs" verspricht, geht es um funktionales Kochen für den Alltag.

Infos von der Verlagsseite:
 Paperback, Klappenbroschur, 144 Seiten, 19,0 x 24,0 cm
ca. 50 Farbfotos
ISBN: 978-3-517-09374-1 € 14,99 [D] | € 15,50 [A] | CHF 20,50 * (* empf. VK-Preis)  

Sich vegan zu ernähren muss nicht kompliziert sein! Vor allem wer stark im Berufsleben eingebunden ist und gleichzeitig versucht, vegan und gesund zu leben, der hat es scheinbar nicht leicht - dieses Buch beweist das Gegenteil! "Vegan im Job" zeigt, dass sich mit ein wenig Vorbereitung ein gesundes Frühstück genau so schnell zubereiten lässt wie ein ausgewogenes Mittagessen "to go" oder ein paar Energieriegel für den kleinen Hunger zwischendurch. Und auch am Abend kann man sich ganz flott ein Abendessen auf den Teller zaubern. Statt sich also auf die Schnelle mit fett-, zucker- und kohlenhydratreichem Fastfood zu versorgen, bietet dieses Buch köstliches veganes und gesundes Essen ohne Riesenaufwand, viele Rezeptideen zum Mitnehmen, Tricks zur geschickten Vorratshaltung sowie einen Wochenplaner für stressfreie Kochwochen.

Was alles enthalten ist:


Sind also nicht bloß Rezepte, sondern auch viele Tipps rund ums Kochen, haushalten und einkaufen. Die Texte sind gut zu lesen und kurz gehalten. Das Buch beginnt wie jedes Vegan-Buch mit der obligatorischen Wieso-vegan-so-toll-ist-Einführung. Wann sind wir endlich soweit, dass man nicht erst erklären muss, wieso vegan gut ist, sondern das als allgemein bekannt vorausgesetzt wird?

Nach einigen grundsätzlichen Tipps zur veganen Alltagsbewältigung kommt der ausführliche Rezepteteil, unterteilt in Frühsstück, Mittag, Abend und zwischendurch.





Zu fast jedem Rezept gibt es Bilder, außerdem mit Symbolen veranschaulicht die Angaben wie lange man braucht bis das Essen fertig ist, wie viele Portionen es gibt und ob es mitnahmegeeignet ist.
Da sollte man als erstes nen Blick drauf werfen, um zu checken, ob man noch genug Zeit hat, denn viele Lebensmittel müssen erstmal ne ganze Weile eingeweicht werden.
An sich sind diese Angaben eine gute Idee, was ich aber bei vielen Rezepten vermisse, ist die Kochzeit. Die komplette Zubereitungszeit wird immer in den Symbolen angegeben, aber das schließt ja schnibbeln, hacken, waschen mit ein, und nicht jeder weiß, wie lange man ein Risotto köcheln lassen muss, bis es cremig ist.
Die "to go"-Angabe erscheint mir etwas willkürlich gesetzt. Denn wieso sollte es leichter sein, sich Zucchini-Spaghetti mitzunehmen, als ein Risotto? Muss man beides in ein Gefäß füllen und mit Gabel/Löffel essen.

Ich hatte mir auch mehr Rucki-Zucki-Rezepte erwartet. Die meisten Rezepte brauchen mehr als 30min zur Zubereitung.
Ich persönlich hätte mir noch Nährwertangaben zu den Rezepten gewünscht; aber das ist bei Kochbüchern ja eher die Ausnahme. 
Insgesamt sind die Rezepte aber vielseitig, gesund und seeeehr lecker anzuschauen. Und auch nicht allzu kompliziert in der Zubereitung. Die Rezepte sind "normal" sojalastig, also gelegentlich kommt mal Tofu oder Sojamilch zum Zuge. Auf komplette Fertigprodukte, wie Soja-Gyros oder Fertigmischungen wird größtenteils verzichtet; die Tofuwürstchen im Schlafrock aus Fertigwürstchen und Fertigblätterteig sind da eher eine Ausnahme.
Es sind auch garantiert keine Oma-Rezepte, sondern es gibt hippe Smoothies, Zucchini-Spaghetti und Chia-Pudding. Das macht sich auch bei den Zutaten bemerkbar, denn Ingwerwurzel, Agavensirup und Chia-Samen hat ein Nicht-Hipster eher nicht zu hause.
Wo man was einkaufen kann, wird im Buch aber auch erklärt.

Im Anhang findet man dann noch weitere Infos.



Fazit:
Ein gutes Basic-Kochbuch für Leute, die Lust auf neue Rezepte, aber nicht viel Zeit haben. Und die Kollegen werden sicher neidisch, wenn ihr mit den tollen Sachen ankommt :) 


Auf der Verlagsseite findet ihr noch mehr Infos, außerdem  eine ausführliche Leseprobe, wenn euch meine noch nicht gereicht hat. Außerdem hat Patrick einen eigenen Blog namens sogehtvegan und schreibt bei Deutschland isst vegan.

Vielen Dank an den Verlag fürs Zurverfügungstellen des Buches!


Sonntag, 3. Mai 2015

Mausflaus testet: Nahrungsergänzungsmittel von BjökoVit

Der Hersteller und Onlineshop BjökoVit war so nett, mir ein tolles Testpaket mit veganen Nahrungsergänzungsmitteln zukommen zu lassen:

Wow, Mit so viel hatte ich echt nicht gerechnet, als ich die Anfrage gestellt hab. Dazu noch ein netter Brief - so gewinnt man meine Sympathie :) Darüber hinaus habe ich zu fast allem nen Infozettel bekommen. Beipackzettel war natürlich auch noch in jeder Packung. Die kann man übrigens auch online einsehen. Überhaupt ist die Seite sehr informativ, übersichtlich und schön designt. Alle Produkte sind vegan-zertifiziert mit dem V-Label.

Noch mehr hätten sie gar nicht schicken können, denn diese 7 Sachen sind schon die (vorerst) komplette Produktpalette. Drin waren:


Eisencitrat

Eisenmangel hab ich zum Glück nicht, daher werd ich das an eine mangelleidende befreundete Vegetarierin verschenken. Das Präparat erscheint mir vernünftig; denn zum einen ist Vitamin C dabei, was die Eisenaufnahme verbessert, zum anderen liefert 1 Kapsel 100% des empfohlenen Tagesbedarfs. Viele Eisenpräparate sind niedriger dosiert. Außerdem ist es sinnvoll, ein Monopräparat einzunehmen, da bei vielen Kombipräparaten (zb Calcium+Eisen) sich die Wirkungen gegenseitig aufheben.

Folsäure

Wichtiger Nährstoff, bei dem viele einen Mangel haben. Außerdem kann man Folsäure praktisch nicht überdosieren, bzw. es ist nicht schädlich, sodass man das auch vorsorglich einnehmen kann, ohne dass ein Mangel diagnostiziert wurde. Außerdem ist noch Jod, B12 und D2 zugesetzt, mit denen man ebenfalls in den Dosierungen zumindest nix falsch machen kann.


Haut Haare Nägel

Bestehend hauptsächlich aus Zink, Vit C, E, Selen, Biotin
Bei Zink hat man leicht nen Mangel, ich vermute, dass ich einen leichten habe, deswegen habe ich früher schon gelegentlich mit Zink supplementiert und mich über das Präparat sehr gefreut. Biotin halte ich persönlich für wirkungslos, weil man das durch die normale Nahrung ziemlich sicher komplett abgedeckt kriegt, und eine Zufuhr darüber hinaus nix bewirkt, aber es ist auch nicht schädlich. Vitamin C kann man auch praktisch nicht überdosieren, und von Vit E sind eh nur 50% des Tagesbedarfs drin, das ist eine vernünftige Dosis. Selen kann man zusätzlich zuführen, erscheint mir aber auch nicht unbedingt notwendig. Darüber hinaus ist noch Schachtelhalm, Bierhefe und Goldhirse drin, wo ich jetzt auch nicht glaube, dass es nenneswert was bringt, aber es ist zumindest natürlich und es schadet nicht. Ich werde berichten, wenn mir Haare und Nägel in Zukunft sprießen und meine Hautprobleme beseitigt sein sollten :D

Vitamin B12 Kapseln

Für Veganer ist B12-Supplementierung ein Muss! Und in den Kapseln sind 1000ug drin, das ist eine vernünftige Dosis. Wenn man liest, dass das 4000% des Tagesbedarfs sein sollen, denkt man sich zwar WTF?!?, aber es wird leider nur ein Teil vom Körper aufgenommen, deswegen muss man da so hohe Dosen geben.

Vitamin B12 Lutschtabletten

Die sind lecker! Mit Waldfruchtgeschmack. Und 500ug B12





Vitamin D3 Kapseln

Es gibt superwenige vegane D3-Präparate, da das normalerweise aus dem Wollfett von Schafen gewonnen wird. Das von Bjökovit ist aus irgendwelchen Flechten. Fragt mich nicht wie das geht; es ist vegan-zertifiziert, das reicht mir. Bisher habe ich ein D2-Präparat genommen, das wird jedoch vom Körper nicht so gut verwertet wie D3. Jetzt wo es Sommer wird, kann der Körper auch einiges selbst bilden, aber trotzdem erscheint mir gelegentliche Supplementierung sinnvoll.
Außerdem ist noch bisi Calcium und Vitamin C drin, aber in vernachlässigbarer Dosierung.

Vitamin K2

Noch nie gehört? Ich auch nicht. K2 kannte ich bisher bloß als Skatermarke :D Soll aber wohl fürs Nervensystem gut sein. Ich empfehle das Studium des dazugehörigen Wikipedia-Artikels und dann zu entscheiden, ob man das für sich braucht.
B12 und Resveratol ist auch noch mit dabei.


Fazit:
Es handelt sich durchweg um vernünftige Produkte, wobei ich persönlich für Veganer defintiv  B12- und Vitamin D-Supplementierung für notwendig halte, alles andere ist eher Wohlfühl-Einnahme, wenn einem der Arzt nicht grade im Blutbild rote Zahlen bescheinigt.
Bjökovit ist ein sehr sympathischer und seriöser Online-Shop und eine gute Sache, denn man unterstüzt damit einen Hersteller/Shop, der zu 100% vegan ist, und das auch zertifizieren lassen hat.

Die Produkte bekommt ihr online, aber auch in einigen Reformhäusern, Bio- und Vegansupermärkten. Apotheken können sie auch bestellen.

Die Preise erscheinen mir angesichts der Qualität der Produkte absolut moderat.

http://www.bjoekovit.de/


Vielen lieben Dank an Björn von Bjökovit fürs Zurverfügungstellen der Produkte!!!


PS: Ich habe mir auch Gedanken darüber gemacht, wie der Name zustande kommt, und bin übereingekommen, dass das wohl eine Kombi aus Björn, öko und Vital sein soll. Coole Idee, mal was anderes als irgendwas mit Veg**** :)

PPS: auf Facebook ist BöjokoVit natürlich auch: https://www.facebook.com/bjoekovit.de

Sonntag, 15. März 2015

Mausflaus testet Buch "Schlank wie ein Buddha"

Der Randomhouse-Verlag hat mir freundlicherweise ein Rezensionsexemplar von "Schlank wie ein Buddha. Mit Achtsamkeit das Wohlfühlgewicht erreichen und halten" der Autoren Misayo Kawashima Meindl  und und Anna Cavelius zur Verfügung gestellt.

Paperback, Klappenbroschur, 144 Seiten, 17,2 x 23,5 cm
40 farbige Fotos
ISBN: 978-3-424-15270-8
€ 14,99 [D]



Mich hat der Buchtitel neugierig gemacht - erstens mal zieht alles was mit Abnehmen und Diät zu tun hat, mich immer noch an, außerdem denkt man doch automatisch sofort wtf?!? Buddha ist doch der mit dem Schwabbelbauch?!? Jedenfalls die Buddha-Figuren, die ich kenne, sind alle dickbäuchig.

Die Beschreibung auf der Rückseite erklärt; was mit dem Titel gemeint ist:


Inhaltsübersicht
 Motive wie Stress, Reizüberflutung, Schlafmangel und falsch antrainierte Verhaltensmuster (Stichwort Belohnungsprinzip) sind meist der Auslöser dafür, dass wir zu viel oder das Falsche essen und in Folge dessen zunehmen. Ziel des Buches ist es deshalb aufzuzeigen, wie wir durch zeitlose buddhistische Weisheiten und Achtsamkeiten uns wieder mit uns selbst anfreunden und somit über den Weg ins Innere auch das Äußere harmonisieren können. Der Weg des Buddhas besteht darin, sich von überflüssigem Gewicht zu trennen – geistig und seelisch ebenso wie körperlich.


Was ist achtsam leben?
Es geht also um eine langfristige Ernährungsumstellung und die Änderungen der Gewohnheiten insgesamt.

Dies wird nicht nur grundsätzlich erklärt, es werden auch viele konkrete Tipps gegeben, was man tun kann um achtsam zu leben. Außerdem gibt es einen Rezepte-Teil, bei dem allerdings das meiste nicht vegan ist, als Veganer kann man aber einige der Gemüsegerichte, Suppen, Vegetarischen Gerichte relativ leicht veganisieren.
Übungen für den Morgen
Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen; und einige der Sachen, wie zb die Atemübungen am Morgen, möchte ich auch gerne umsetzen, da ich zwar nicht mega-gestresst bin, aber so eine Art "innere Unruhe" habe, und ich glaube, dass die Übungen mir helfen würden, ausgeglichener zu werden.

Vielen Dank an randomhouse fürs Zurverfügungstellen!

Samstag, 7. März 2015

Mausflaus auf der Veggieworld Wiesbaden

Letztes WE war ich auf der Veggieworld in Wiesbaden. Die Karten hatte ich bei einem Gewinnspiel von beVegt gewonnen - vielen Dank nochmal dafür! Gerne hätte ich mir auch den Vortrag von Daniel und Katrin über vegane Ernährung und Ausdauersport angesehen; leider war der einzige Tag an dem ich konnte, der Freitag nach der Arbeit. Also 15Uhr mit der Bahn nach Wiesbaden, da dann in den Shuttle-Bus und innerhalb einer Stunde musste ich über die Messe hetzen, weil die nämlich schon um 18 Uhr zu macht. V.a. ist der letzte Shuttle-Bus um 18:15 gefahren.

Im Nachhinein war es aber nicht so schlimm, dass ich nur kurz da war. Aus dem Programm hätten mich neben dem bereits erwähnten eigentlich eh nur noch die Kochshows von Jerome Eckmeier und Attila Hildmann interessiert. Jerome habe ich dann aber immerhin am Vebu-Stand gesehen (siehe Foto), und von Attila gabs bei Keimling ein riesiges Poster ^^ Sebastian Zösch hing am Vebu-Stand ab.
Also haben wir uns alle Stände angeguckt und ordentlich probiert... Leckere Schokocreme, Wilmersburger und Vegusto-Käse, Müsliriegel, Zwergenwiese-Aufstriche, Taifun-Tofu... Alles superlecker, aber das meiste echt zu horrenden Preisen. Ansonsten habe ich noch ein bisschen durch die Bücherauslagen geblättert, mir Postkarten von Vegusto mitgenommen und die Mixer von Keimling bestaunt.
Am Ende waren wir noch 5min auf der Esoterik-Messe Paracelsus, einfach um zu sehen was da so läuft. Die 5min haben aber schon gereicht, um alle meine Vorurteile zu bestärken; dass da nur hanebüchener Blödsinn angeboten wird: Magnetschmuck, fragwürdige Literatur, einen LebeGesund-Stand (abzulehnen da die zur Sekte UL gehören), Wasseraufbereiter.... Bloß ein Stand mit Massagesesseln hätte mich interessiert. Da hätt ich doch gerne mal probegelegen :)

Fazit: Messe ganz nett, aber 12 Euro Eintritt definitiv nicht wert! 

Ich lass einfach mal Fotos sprechen - mein Handy macht leider nicht die besten Bilder: